leaderboard.gif

SL Benfica - FC Porto 0:2

Sehr früh in der Saison stand an diesem Samstag der portugiesische „Clássico“ zwischen Benfica und dem FC Porto auf dem Spielplan. Für Benfica bot sich die historische Gelegenheit, durch einen Heimsieg bereits nach drei Spieltagen einen Vorsprung von sechs Punkten auf den Erzrivalen zu haben.


Die Adler trafen auf einen angeschlagenen, und gerade deshalb gefährlichen Gegner. Nach der Niederlage bei Gil Vicente und dem unerwarteten Aus in der Qualifikation zur Champions League war bei den Nordportugiesen mächtig Druck im Kessel. Mit einem Sieg im Estádio da Luz könnte der FC Porto den Fehlstart vergessen und den Rückstand zum Rekordmeister wett machen.



Die Chronik der Begegnung ist eigentlich schnell erzählt. Von Beginn an übernahm der FC Porto das Kommando, den knapp 63.000 Zuschauern im Estádio da Luz wurde schnell klar, dass die Nordportugiesen in die Hauptstadt gekommen waren, um zu gewinnen. In der 22. Minute legte Ferro nach einer Ecke den Ball im Fünf-Meter-Raum unfreiwillig für Zé Luís auf, der zum mittlerweile verdienten Führungstreffer abstaubte.


Dass Benfica den entschlossen auftretenden Gästen so wenig entgegen setzen konnte, hatte mehrere Gründe. Zum einen hatte Porto-Coach Sérgio Conceição die mittlerweile ziemlich vorhersehbare Spielweise der Adler erfolgreich entschlüsselt. Auch in die dritte Ligapartie schickte Bruno Lage nach dem Motto „Never change a winning team“ die gleiche Startelf aufs Feld. Der seit Amtsantritt des Trainers im Januar in Punktspielen ungeschlagene Rekordmeister fand kein Rezept gegen die druckvollen Gäste, einen Plan B gab es gestern nicht.


Gegen einen starken Gegner rächt es sich, dass die Adler auf einigen Positionen unterbesetzt sind. So kann Nachwuchsmann Nuno Tavares den noch immer angeschlagenen Rechtsverteidiger André Almeida auf der für ihn als Linksfuß ungewohnten Position vielleicht gegen Paços de Ferreira ordentlich vertreten, gegen ein Team vom Kaliber des FC Porto reicht es aber nicht. Weder der defensiv orientierte Samaris noch Taarabt können im zentralen Mittelfeld den verl