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Benfica bleibt Spitzenreiter

Atualizado: 8 de Abr de 2019

Die Adler aus Lissabon haben keine wirklich gute Woche hinter sich. Am Mittwochabend schieden sie durch eine 1:0-Niederlage bei Sporting Lissabon im Halbfinale aus dem portugiesischen Pokalwettbewerb aus, nachdem sie das Hinspiel im Februar noch mit 2:1 für sich entschieden hatten. Ich konnte das Spiel nicht sehen, habe aber von mehreren Seiten gehört, dass Benfica zu sehr darum bemüht war, ein 0:0 über die Zeit zu bringen. Eine Strategie, die häufig nicht gut endet, die zudem eigentlich so gar nicht zu Trainer Bruno Lage passen will, der uns in seiner noch immer kurzen Amtszeit schon oft mit mutigem Offensivfußball begeistert hat.


Nun also das Auswärtsspiel in Santa Maria da Feira. Eine dieser undankbaren Aufgaben in einem engen Stadion mit 5.500 Plätzen, bei denen nur ein Sieg zählt. Gastgeber Feirense ist das praktisch schon hoffnungslos abgeschlagene Schlusslicht der Liga NOS, der Rückstand auf den rettenden 15. Tabellenplatz betrug bei sieben noch ausstehenden Begegnungen zwölf Zähler.


Wie in der Vorwoche stand Benfica vor der Partie unter Zugzwang, weil der FC Porto bereits am Freitagabend das Lokalderby gegen Boavista mit 2:0 gewonnen hatte. Bruno Lage ging die Sache weitgehend mit bewährten Stammkräften an, stellte aber erstmals Adel Taarabt in die Startformation. Der mittlerweile 29-jährige Marokkaner steht seit 2015 in den Reihen von Benfica und war längst als kapitale Fehlverpflichtung abgeschrieben. Bruno Lage scheint fest entschlossen, .


Die Beschreibung des Spiels fällt heute sehr kurz aus, weil der Stream von sportdigital wieder einmal nicht funktionierte. Statt bewegte Bilder zu sehen, habe ich der Radioübertragung von BTV gelauscht. Das ist besser als nichts, aber eben nicht ideal, um sich ein eigenes Bild vom Geschehen zu machen.


Ein Wort noch zu sportdigital, die für das Spiel immerhin 1,99 Euro kassiert haben. Leider war es nicht das erste Mal, das ein Stream dort nicht startet. Ich habe bislang im Blog immer auf Übertragungen des Senders hingewiesen. Das werde ich mir künftig sparen, dafür ist das Angebot einfach zu unzuverlässig. Ebenso werde ich es mir künftig sparen, nochmals ein Spiel bei sportdigital zu buchen. Irgendwann ist es dann auch genug.


Bei nasskaltem Wetter in Nordportugal erwischte Benfica einen klassischen Fehlstart. Schon nach zehn Spielminuten gingen die Gastgeber in Führung. Die Adler drehten die Partie jedoch noch vor dem Halbzeitpfiff. Zunächst verwandelte Pizzi in der 40. Minute einen an ihm verschuldeten Foulelfmeter zum Ausgleich. In der Nachspielzeit traf dann André Almeida nach einer Ecke von rechts zum 2:1.


Fast unmittelbar nach dem Wiederanpfiff stellte Benfica die Weichen deutlich auf Sieg. Der frisch verheiratete Seferovic traf mit einem Heber aus gut 20 Metern Entfernung. Ein Traumtor, dass ihr euch unbedingt im Internet ansehen solltet. Seferovic blieb es auch vorbehalten, eine Minute vor dem Ende der regulären Spielzeit für die endgültige Entscheidung zu sorgen. Grimaldo schlug von der linken Angriffsseite eine maßgenaue Flanke in die Mitte des Strafraums, die der Schweizer per Kopf zum Endstand von 4:1 verwertete.


Nach dem Pflichtsieg in Santa Maria da Feira steht Benfica weiter an der Tabellenspitze. Schon an diesem Donnerstag wartet auf die Adler die nächste Aufgabe, sie treffen dann im Hinspiel des Viertelfinales der Europa League im Estádio da Luz auf Eintracht Frankfurt. Ich fliege am Dienstag nach Lissabon und werde bei der Partie gegen die Eintracht ebenso im Stadion sein, wie beim folgenden Heimspiel gegen Vitória Setúbal am kommenden Sonntagabend. Probleme mit Livestreams wird es bei den nächsten beiden Begegnungen also nicht geben.


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CD Feirense - SL Benfica 1:4

Liga NOS, 28. Spieltag

Sonntag, 8. April 2019, 18.30 Uhr

Estádio Marcolino Castro, 5.449 Zuschauer


Mannschaftsaufstellung: Odysseas, André Almeida, Rúben Dias, Ferro, Grimaldo, Pizzi (87. Gedson), Samaris, Florentino, Taarabt (81. Cervi), João Félix (74. Jonas), Seferovic


Torschützen: 1:0 Sturgeon (10.), 1:1 Pizzi (40. FE), 1:2 André Almeida (45.+2), 1:3 Seferovic (49.), 1:4 Seferovic (89.)


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